6. Mai 2026
Aktuelle Pflanzenbauhinweise im Landkreis Kitzingen
Unsere regionale Anlaufberatung für den Pflanzenbau gibt Ihnen regelmäßig aktuelle Hinweise für das Anbaugebiet rund um Kitzingen.
Krankheitsmonitoring Getreide
Die Wintergerste ist überwiegend im Ährenschieben. In den meisten Beständen ist der Krankheitsdruck gering. In anfälligen Sorten oder bei mastigen Beständen wird die Schadschwelle auf einem Standort bei Netzflecken überschritten. In noch unbehandelten Beständen sollte bei stärkeren Krankheitsdruck oder soweit noch eine Behandlung geplant ist, die Abschlussbehandlung erfolgen. Zum Schutz vor Ramularia wird bei einer Behandlung die Zugabe z. B. vom Kontaktmittel Folpan in Mischung mit einem anderen leistungsstarken Fungizid empfohlen. Der Weizen ist im Schossen. In weit entwickelten Beständen kommt bereits das letzte Blatt. Der Krankheitsdruck ist witterungsbedingt weiter insgesamt gering. Vereinzelt wird nur geringer Befall mit Septoria tritici oder Mehltau gefunden. Schadschwellen werden nicht erreicht. Auf eine Blattbehandlung kann daher in den meisten Fällen verzichtet werden. Die Sommergerste beginnt mit dem Schossen. Die Bestände sind insgesamt sehr gesund. Zum Teil werden Mehltauresistenzflecken gefunden, die im Gegensatz zu Netzflecken runde/ ringartige Verfärbungen, oft mit dunklem Zentrum, aufweisen. Diese können nicht behandelt werden, sondern sind eine Abwehrreaktion der Pflanze auf Krankheitserreger. In der Sorte LG Caruso ist zum Teil etwas Netzfleckenbefall unter der Schadschwelle vorhanden.
Wachstumsreglereinsatz
Bei der Sommergerste kann bei ausreichender Wasserversorgung oder in üppigen Beständen als Wachstumsreger z.B. Moddus, Countdown NT oder Prodax angewendet werden.
Unkrautbekämpfung Zuckerrüben:
Zwei bis drei Wochen nach der zweiten NAK sollte die Abschlussbehandlung erfolgen. Hier ist auf sauberen Flächen eine Behandlung mit Bodenmittel gegen die Spätverunkrautung oft ausreichend. Eine Maschinenhacke sollte vor der Abschlussbehandlung erfolgen.
Zum Teil werden Schäden durch Erdflöhe gefunden. Auch ist vereinzelt erster Besatz von Blattläusen zu finden. Kontrollieren Sie Ihre Flächen.
Zum Teil werden Schäden durch Erdflöhe gefunden. Auch ist vereinzelt erster Besatz von Blattläusen zu finden. Kontrollieren Sie Ihre Flächen.
Beachten Sie immer die Anwendungsbestimmungen und Auflagen der jeweiligen Mittel.
Abschlussdüngung Getreide:
In Wintergerste und Roggen kann, soweit nicht bereits erfolgt, in den nächsten Tagen eine Abschlussdüngung erfolgen. Die Düngung sollte vor den für Anfang nächster Woche angekündigten Niederschlägen erfolgten. Beachten Sie hierbei die maximal zulässige Stickstoffmenge nach Ihrer Düngebedarfsermittlung.
Die nächste Durchsage folgt bis Mitte nächster Woche.
Ansprechpartner
Thomas Karl
AELF Kitzingen-Würzburg
Mainbernheimer Straße 103
97318 Kitzingen
Telefon: 09321 3009-1221
Mobil: +49 173 8637483
Fax: 09321 3009-1011
E-Mail: poststelle@aelf-kw.bayern.de
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