Mehr Biodiversität für Außenanlagen am Standort Kitzingen
Artenvielfalt und neue Mitbewohner am AELF Kitzingen-Würzburg

Auf dem Außengelände des AELF Kitzingen-Würzburg, Standort Kitzingen, zählen ökologische Gesichtspunkte mehr als vermeintliche Schönheit und dabei verzichten wir vor Ort nicht auf Pflege. Aber im Vordergrund steht nicht die Optik, sondern die gezielte Förderung neuer Lebensräume für Flora und Fauna. Im Frühsommer summen zum Beispiel Wildbienen auf den sandigen Flächen, auf denen Bodendecker (Cotoneaster bzw. Zwergmispel) wachsen.

Die neue Außenanlage soll vielen Menschen – Landwirten, Privatleuten, Unternehmern – Anregungen geben und ein anschauliches Vorbild darstellen, wie man auf dem eigenen Grund und Boden die Artenvielfalt fördert.

Aktuelles Projekt

Um das Außengelände des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kitzingen attraktiver für Insekten zu machen, wandeln wir die Grünflächen zu dauerhaften Blühflächen um. "Man kann nicht immer nur von Artenschutz reden, man muss auch selber etwas dafür tun", so der damalige Behördenleiter Gerd Düll. Der neue Bereichsleiter Landwirtschaft Dr. Andreas Becker führt seit Mitte 2021 den Biodiversitätsgedanken am Standort Kitzingen in diesem Sinne fort.
Wir halten Sie auf dem Laufenden:

Juni 2021: Das neue Sandbeet bereichert die Nachhaltigkeit am Standort Kitzingen

Sandbeet mit blühendem Klatschmohn

Der Klatschmohn taucht das Beet in üppiges Rot

Die Ansaat im Sandbeet aus dem vorigen Oktober zeigt sich schon im ersten Standjahr blühfreudig. Klatschmohn (Papaver rhoeas) setzt als sogenannte Pionierpflanze erste Akzente und taucht das Beet in üppiges Rot. Darüber hinaus bereichern Acker-Rittersporn (Consolida regalis), Färberkamille (Anthemis tinctoria), und zahlreiche andere Arten das Bild.
Neben der Ansaat wurden im Herbst trockenheitsverträgliche Stauden gepflanzt – so setzen Schwertlilie (Iris germanica) oder Natternkopf (Echium vulgare) weitere Akzente und bieten Insekten eine Nahrungsgrundlage.
Die bestehende Pflanzenvielfalt wird dabei in ihrer Zusammensetzung in den nächsten Jahren keineswegs starr bleiben. Ein grundlegender Aspekt der Biodiversität ist die hohe Dynamik – einige Pflanzen werden nicht mehr so zahlreich erscheinen oder gänzlich verschwinden, andere Pflanzen setzen sich hingegen durch und etablieren sich auf Dauer.
Blüte einer gelben Färberkamille

Färberkamille

Blüte des Natternkopf

Natternkopf

Blüte des blauen Acker-Rittersporns

Acker-Rittersporn

Bild einer verblühten Schwertlilie

Schwertlilie

Bild einer Bartblume

Bartblume

Bild von den tiefroten Hagebutten einer Hechtrose

Hechtrose

Neben der Ansaat und der Staudenpflanzung wurden heimische Rosen und andere insektenfreundliche Sträucher wie die blau blühende Bartblume (Caryopteris clandonensis) gepflanzt. Besonders bei den Rosen ist ein Augenmerk auf ungefüllte Blüten zu legen. Nur so kommen Biene, Hummel und Co. an Nektar und Pollen. Auch hier konnten sich die Pflanzen gut etablieren. Das für Kitzinger Verhältnisse relativ feuchte Frühjahr war ein Glücksfall für die Neuanlage. Die Pflanzenauswahl ist sehr trockenverträglich, die ersten beiden Jahre der Anwachsphase wird aber nach Bedarf gegossen. Diese kleine "Wasserinvestition" führt schließlich zu einer etablierten, pflegearmen Blühfläche, die in Zukunft auch ohne Bewässerung auskommt.

Oktober 2020: Artenreich und gartentauglich

Mann beugt sich über Pflanzbeet

Eine weitere Fläche für mehr Biodiversität vor dem Gebäude der Land- und Hauswirtschaft ist nun im Entstehen: Möglichst artenreich mit hohem Nutzen für unsere Insektenwelt und dabei auch extrem trockenheitsverträglich – das sind die Herausforderungen für den Standort. Angelegt wird deshalb ein Kiesbeet mit heimischen Gehölzen, Stauden und dauerhaften Ansaaten. 

Juni 2020: Staatsministerin Michaela Kaniber besichtigt die Außenanlagen

Am 2. Juni machte sich Staatsministerin Michaela Kaniber ein Bild von den Außenanlagen am AELF Kitzingen. Begeistert zeigte sie sich von den verschiedenen Maßnahmen, die rund um das Amt zur Biodiversität beitragen: Die Ansaaten der Veitshöchheimer Mischungen "Leuchtfeuer" und "Blaulicht" standen zu dem Zeitpunkt in voller Blüte. Während sie einerseits Insekten als Nahrungsgrundlage dienen, so sind sie auch optisch eine Augenweide.

Das Insektenhotel wird freudig angenommen. "Die verschlossenen Röhren zeigen die Anwesenheit zahlreicher Arten an", erklärte Behördenleiter Gerd Düll. Auch die gewollte Sukzession schreitet voran: Verschiedenste Kennarten für eine artenreiche Grünfläche bieten Insekten einen reich gedeckten Tisch. Gerd Düll präsentierte der Ministerin eine höchst abwechslungsreiche Flora, wie etwa Luzerne, Witwenblume und sogar Breitsame.

Frühjahr 2020: Mit dem neuen Jahr erwacht die Vielfalt zum Leben

Die Flächen an den Parkplätzen wurden neu angesät. Nach gewissenhafter Vorbereitung haben wir die Saatgutmischung "Veitshöchheimer Leuchtfeuer" ausgebracht. Diese insektenfreundliche Mischung der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim ist in Gelb- und Rottönen gehalten. Insbesondere in den Sommermonaten kommt es zu intensivem Insektenbeflug, gekoppelt mit einem stark aromatischen Duft.

Der milde Jahresanfang bewirkte einen zeitigen Austrieb der Blühflächen auf den Außenanlagen des AELF. Bereits Mitte Februar zeigte sich das erste Grün der Blühmischung "Blaulicht". Pünktlich zur Kirschblüte setzte dann das Löwenmäulchen mit seinen weißen und lila Blüten erste Farbakzente.

Auch auf den Sukzessionsflächen kündigten verschiedene Frühjahrsblüher die neue Vegetationsperiode an. Krokus und Doldenmilchstern erfreuten nicht nur das Auge, sondern boten auch eine erste Nahrungsgrundlage für Insekten.

Herbst 2019: Neue Ansaaten und ein ausgebuchtes Insektenhotel

Im Herbst 2019 wurde das Beet hinter dem Haus vorbereitet.
Anschließend wurde "Veitshöchheimer Blaulicht" ausgesät. Diese in Blau- und Gelbtönen gehaltene Blühmischung soll den Insekten ab Frühjahr 2020 eine zusätzliche Nahrungsquelle bieten. Das es an potentieller Kundschaft nicht mangeln wird, lässt das voll besetzte Insektenhotel erahnen.

Sommer 2019: Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf Außengelände heimisch

Juni 2019: AELF Kitzingen wird "Blühender Betrieb"

Die Auszeichnung "Blühender Betrieb" vergibt das Bayerische Umweltministerium an Unternehmen und Einrichtungen, die auf ihren Außenflächen die Arten- und Insektenvielfalt fördern. Das AELF Kitzingen erhielt die Auszeichnung am 24. Juni 2019 als derzeit einzige staatliche Behörde Unterfrankens.
Interessierte Betriebe und andere Einrichtungen, die ihre Außenflächen arten- und strukturreich gestalten und bestimmte Kriterien zur Förderung der Insektenfauna erfüllen, können sich seit Oktober 2018 um die staatliche Auszeichnung als "Blühender Betrieb" bewerben. Zu den Kriterien gehören beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit bienenfreundlichen Stauden, Hecken oder Blumenwiesen sowie der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und torfhaltige Substrate.
"Blühende Betriebe" können auch Mitglied im Umweltpakt Bayern werden. Der Umweltpakt Bayern gehört mit derzeit mehr als 2.500 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Umweltinitiativen in Deutschland. Umweltpakt und Blühpakt leisten auf der Basis von Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz und zur Umsetzung der bayerischen Biodiversitätsstrategie.

Mai 2019: Teichbau

bis April 2019: Baustelle abgeschlossen - Insektenhotel mit Dachbegrünung fertig

Bereits im Herbst wurde der Rahmen aufgestellt. Den ganzen Winter über bis in das Frühjahr hinein wird das Insektenhotel Stück für Stück errichtet und durch Mitbringsel der Mitarbeiter erweitert. Holzkästen werden gebaut und mit Löss befüllt, verschiedene Löcher in Holz gebohrt sowie hohle und markhaltige Pflanzenstängel aus Schilf, Bambus und Stockmalve gesammelt und zurecht geschnitten. Im April erhält zum Abschluß das Dach eine Begrünung: Mit wenigen Handgriffen pflanzt Nikolai Kendzia Grasnelken, Mauerpfeffer und Thymian auf das Dach der Insektennisthilfen. Folie und Holzrahmen bewahren die Granulatschicht vor dem Herausrieseln und die Nisthilfen-Bewohner vor Regen. An warmen Sommertagen regulieren die Pflanzen zukünftig durch Beschattung und Verdunstung die Temperatur unter dem Dach. Einige Insekten erkundeten bereits den zusätzlichen Lebensraum.
Erste Bewohner sind bereits eingezogen: Die aufgestellten Nisthilfen nutzen schon einige Wildbienen-Arten, um ihre Eier darin abzulegen. Es sollten verschiedene Lochdurchmesser von 2-9 mm vorhanden sein, die Größe von 3-6 mm sollte dabei dominieren. Die Gangtiefe beträgt im Optimalfall 15 cm und ist einseitig geschlossen. Die Löcher müssen sauber gebohrt sein. Abgeschliffene Lochränder beugen Verletzungen der Wildbienen vor. Markhaltige Pflanzenstängel wie Brombeere sind einzeln senkrecht anzubringen. Nutbrettchen eignen sich gut dazu, die Puppen zu entnehmen und kontrolliert kühl zu halten.

April 2019: Frühjahrsaktivitäten

Die Hecken werden zurückgeschnitten, auf den Durchblühmischungen zeigen sich die ersten Triebe und ein Bienenbaum wird gepflanzt. Endlich hat etwas Regen die Erde durchfeuchtet und ideale Bedingungen für die Pflanzung eines Bienenbaums (Tetradium daniellii var. Hupehensis) geschaffen. Die Blätter verströmen bereits einen eigenen Duft und da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, ist das Blütenwunder auch unter den Namen Duftesche, Wohlduftraute oder Samthaarige Stinkesche bekannt. Zukünftig soll er im Juli und August mit seiner nektarreichen Tracht zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle dienen. Der Nektar von ca. 3 Blüten genügt, um den Honigmagen einer Biene zu füllen und die schwarzen Samen werden gerne von Vögeln gefressen. Wir sind bereits gespannt, wie gut das aus Ostasien stammende Blütenwunder das trockene Kitzinger Klima verträgt.
Wildbienen ziehen ein: Die niedrige, lichte Zwergmispel (Cotoneaster) am Rande unseres Parkplatzes beherbergt zahlreiche Wildbienen, sogenannte Seidenbienen. Emsiges Treiben ist jedes Frühjahr dort zu sehen. Sie paaren sich und graben ihre Nistgänge in den sandigen Boden. Nachdem die Beetflächen nebenan umgestaltet und mit magerem Oberboden aufgefüllt wurden, siedelten sich viele dieser Frühlings-Seidenbienen (Colletes cunicularius) in Kolonien dort an. Weide wird von ihnen als Nahrungsquelle bevorzugt.

März 2019: Trockenmauer und Lesesteinhaufen angelegt

Bis vor wenigen Jahrzehnten säumten Steinhaufen vielerorts die Ackerflächen. Mühevoll lasen Landwirte große Steine von ihren Flächen und schichteten diese am Feldrand zu Haufen oder Wällen auf. Viele Reptilienarten und andere Kleintiere fanden darin Schutz, günstige Lebensbedingungen, Brutstätten und Winterquartiere. Auch heute noch werden Feldsteine gesammelt, jedoch dann meist mit Hilfe von Maschinen und anschließendem Transport an weniger exponierte Orte. Leider erfüllen sie dort nicht immer ihren vollen ökologischen Nutzen.
Am AELF Kitzingen erlebt dieses Landschaftselement eine Renaissance. Muskelkraft, geschickte Hände und Kreativität sind gefragt, um auf den Grünflächen Trockenmauer und Steinhaufen aus den sogenannten Lesesteinen entstehen zu lassen. "Die Idee, Steinmauer und Steinhaufen zu verknüpfen, gefiel uns richtig gut!", stellt die Beauftrage für Biodiversität, Maria Lutz, erfreut fest. Gerne steht sie allen Interessierten bei Rückfragen zur Verfügung. Erste neugierige Kleintiere wurden bereits bei der Inspektion der Steine gesichtet.

Januar - Februar 2019: Bienenfreundliche Blühmischung statt Staudenbeet

Im zeitigen Frühjahr, als der Boden noch leicht gefroren war, wurde die "Kleine Prärie" ausgesät. Diese bienenfreundliche Blühmischung der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau speziell für wärmere Standorte ist optisch schön anzuschauen und blüht bis in den Herbst hinein. Sie braucht zum Keimen einen Frostreiz.
Eine weitere Versuchssaatmischung der LWG, die sogenannte Durchblühmischung, wurde in gleicher Weise ausgebracht. Auch sie weist neben einjährigen Pflanzen mehrjährige auf und bietet eine kontinuierliche, lange Blüte von Schafgarbe, Königskerze, Färberkamille, Glockenblume und Leguminosen.
Je nach Ansaatmischung und Standort ist eine unterschiedliche Anlage und Pflege erforderlich. Wichtig ist es auch zu unterscheiden, ob die Mischung für den Siedlungsbereich oder die freie Landschaft bestimmt ist. Das Naturschutzgesetz erlaubt nach Ende der Übergangsfrist am 1. März 2020 nur gebietsheimisches Saatgut außerhalb von Siedlungen und landwirtschaftlichen Flächen.

Dezember 2018: Totholz auf dem Außengelände

Kurzerhand brachte Rudolf Sattes, langjähriger Mitarbeiter am AELF Kitzingen, einen fünf Meter hohen Birnbaum aus seinem Garten mit ans Amt. Sturm Fabienne hatte ihn am 23. September 2018 umgeworfen. Er dient nun als Totholz auf dem Außengelände .

November 2018: Beetvorbereitung

Im Herbst 2018 wurden die beiden verunkrauteten und durch Baumaßnahmen zerstörten Staudenbeete einschließlich der Sträucher am Parkplatz des Amtes gerodet. Der Boden wurde ausgetauscht und mit magerem Oberboden aufgefüllt.
Sollen die bestehenden großen Wiesenflächen zu artenreichen Wiesen umgebaut werden, müsste zunächst die Grasnarbe entfernt und die vielen unerwünschten Beikräuter mittels einjähriger Schwarzbrache entfernt werden. Eine kostspielige Alternative wäre der Austausch des Bodens von mindestens 10 cm Tiefe. Deshalb wird die Fläche vorerst weiterhin wie gewohnt extensiv gepflegt, langfristig jedoch eine Umwandlung angestrebt.

Sommer 2018: Wünsche und Anforderungen

Björn Schmitz, Referendar im Gartenbau, ermittelte in seiner Facharbeit, welche Wünsche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AELF Kitzingen an die Außengestaltung des Gebäudes hatten. Außerdem soll Aufklärung Verständnis bei Besuchern und Mitarbeitern dafür wecken, dass unordentlich wirkende Strukturen, wie ungemähte Wiesen mit trockenen Stängeln, Steinhaufen oder Totholz, Futter und Lebensraum für Tiere bieten.
Ergebnis der Mitarbeiterbefragung:
Allen Befragten ist die Artenvielfalt wichtig.
Viele wünschen sich bunte Blühstreifen mit langer Blütezeit sowie trockenheitsresistente und standortangepasste Pflanzen.
Nistkästen, Totholz und ein Steinhaufen konnten sich einige der Mitarbeiter als geeignete Gestaltungselemente vorstellen.

Frühjahr 2018: Zielsetzung

Für den nachhaltigen Erfolg der biodiversen Fläche ist es unbedingt notwendig, die Planung, Erstellung und Pflege fachlich fundiert durchzuführen. Die Artenvielfalt muss nachhaltig und langfristig gegründet sein:
Ungeeignete Nistplätze oder falsch angelegte Blühflächen sind ein schlechtes Vorbild und schrecken vor Nachahmung ab.
Es ist auch sinnvoll, den Klimawandel im Blick zu haben und temperaturtolerante Pflanzen auszusuchen. Die Temperatur im Landkreis Kitzingen ist im Jahresmittel schon jetzt 1,7 bis 1,8 Grad Celsius wärmer als vor wenigen Jahrzehnten.

Bestandsaufnahme

Auf dem Gelände befinden sich etliche Bäume, unter anderem Obstbäume. Zwei Beete (200 Quadratmeter) waren mit relativ pflegeintensiven Stauden und Sträuchern bepflanzt. Gerade die Rosenflächen erforderten einen regelmäßigen Pflegeschnitt und Beikrautentfernung. Die restlichen Grünflächen, zumeist Wiesenflächen mit vereinzelten Baum- und Strauchpflanzungen (2.100 Quadratmeter), werden nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Der Bewuchs bleibt über den Winter stehen. Durch diese Bewirtschaftung etablierten sich zwar verschiedene Pflanzenarten. Es überwiegen aber Gräser und Wildkräuter wie Quecke, Hirse, Melde, Jakobskreuzkraut, Wildmöhre, Lichtnelkenarten, Lattich, Löwenzahn und Ackerwinde. Arten, die nur eine kurze Zeit blühen, viel Wasser ziehen und als Konkurrenten andere Arten unterdrücken.

Weitere Ansprechpartner zur Artenvielfalt

  • für Bürger: Gartenakademie der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim
  • für Bürger: Örtliche Gartenbauvereine und Gartenbaubetriebe – letztere vor allem bei der Umsetzung
  • für Kommunen: Grünordner der Abteilungen Gartenbau der ÄELF und das Institut Stadtgrün und Landschaftsbau der LWG
  • für Landwirte: ÄELF