Einweihung der Rottendorfer Zentralküche im Kinderhaus am Grasholz
Kita-Küche auf Top-Niveau

Kleinkinder beim MittagessenZoombild vorhanden

© Simon Vornberger

Etwa 500 Kinder und Jugendliche könnten wohl täglich bekocht werden, schätzt Küchenleitung Katja Zeitler, wenn sie stolz von der Frischküche in der Rottendorfer Kita „Am Grasholz“ spricht. So viele sind es momentan zwar noch nicht, aber das besondere Konzept macht es möglich, dass mehrere Einrichtungen in der Umgebung von dort ihr Essen bekommen können. Im September hat die neue Kita im Rottendorfer Norden ihren Betrieb aufgenommen und mit ihr die neue, beeindruckende Großküche. Am 11.10. ist diese jetzt offiziell eingeweiht worden.

Gesunde und bedarfsgerechte Verpflegung
Ziel des Küchenkonzepts ist eine gesunde und bedarfsgerechte Verpflegung für den Rottendorfer Nachwuchs. Dabei wird nicht nur das Kinderhaus selbst mit regionalem und saisonalem Essen versorgt, sondern auch gleich mehrere Bildungseinrichtungen in der Gemeinde – das „Rottendorfer Modell“. Aktuell werden so auch die Kita am Marienheim und die Mittagsbetreuung der Rottendorfer Grundschule hier zentral bekocht. Ein Modell mit bayernweitem Vorbildcharakter.
Politiker in Schutzkleidung in einer GroßkücheZoombild vorhanden

© Simon Vornberger

Gesamtkosten von 7 Millionen Euro
Landrat Thomas Eberth beglückwünschte die Gemeinde Rottendorf: „Da bin ich richtig neidisch, dass ich kein Kind mehr bin, wenn ich das neue Gebäude, das schöne Außengelände und natürlich das großartige Essensangebot sehe.“
Knapp 7 Millionen Euro habe die komplette Einrichtung gekostet, davon wurden 1,7 Millionen Euro vom Freistaat gefördert, rechnete Bürgermeister Roland Schmitt vor und ergänzte: „Ich freue mich, dass der Johannesverein als Träger der Einrichtung Wert auf hochwertige Lebensmittel legt, die vor Ort – teilweise auch mit den Kindern – gekocht werden.“
Als „Mammutprojekt“ bezeichnete SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib den Bau. „Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch inhaltlich ist so eine Kita bedeutsam, wenn Kinder etwas über Regionalität, Tischsitten oder den Umgang mit Lebensmitteln lernen“, so Halbleib. Er hoffe außerdem, dass Bayern solche Projekte künftig noch stärker finanziell fördern kann.
Eine Gruppe Menschen sitzend auf einer großen TreppeZoombild vorhanden

© Simon Vornberger

Zusammenarbeit mit Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung
Fachliche Unterstützung bekam das Projektteam der Kita von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Unterfranken am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen Würzburg (AELF). Zusammen mit dem Einrichtungsleiter Sven Krönlein, der Vorstandschaft und Elternvertretern hat die Vernetzungsstelle den Frischküchenbetrieb in Rottendorf geplant, ein spezifisches Verpflegungskonzept erarbeitet und die Speisepläne an die Ernährungsbedürfnisse der Kinder angepasst. Gwendolin Hammer von der Vernetzungsstelle lobte alle Beteiligten: „Aufgrund der Größe, der Professionalität und der Verpflegung mehrerer Einrichtungen ist diese Zentralküche vermutlich einzigartig in Bayern.“

Coaching Kitaverpflegung Externer Link

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Kita-Küche auf Top-Niveau

Ansprechpartnerin

Gwendolin Hammer
AELF Kitzingen-Würzburg, Dienstort Kitzingen
Von-Luxburg-Straße 4
97074 Würzburg
Telefon: 0931 801057-3802
Fax: 09321 3009-1011
E-Mail: poststelle@aelf-kw.bayern.de